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Euro – Zombie-Währung ohne Zukunft

Frage: Das Ende des Euro wurde schon häufig prognostiziert, er lebt aber noch. Also waren diese Ankündigungen falsch?

Stefan Ebenhoch: Griechenland hat die Wirtschaftskraft von Hessen, insofern war es möglich, Griechenland zu retten. Beim dem aktuell größten Wackelkandidat Italien ist dies einfach nicht möglich. Hierzu ein paar Zahlen: die Bankbilanzen der Italienischen Banken sind 13 x so groß, wie der der griechischen Banken. Das Bruttoinlandsprodukt von Italien ist 10 x so groß, wie das von Griechenland.

Frage: Wieso soll eine gemeinsame Währung nicht auch in einem Staatenbund funktionieren?

S. Ebenhoch: Die einfachste Antwort: Weil das noch nie funktioniert hat. Die etwas ausführlichere: Weil unterschiedliche Fiskal- und Finanzpolitik nur innerhalb der gleichen Währung funktioniert, wenn es Sanktionen bei Nichteinhalten von Regeln und ausgleichende Maßnahmen gibt. Dies funktioniert in einem Bundesstaat wie den USA oder der Schweiz, aber nicht in einem Staatenbündnis.

Frage: Ist eine gemeinsame Währung wie der Euro nicht besser als wieder viele Einzelwährungen?

Stefan Ebenhoch: Gegenfrage - Wieso soll das besser sein? Ging es Deutschland mit der starken DM schlecht? Nein, wir waren trotzdem Exportweltmeister. Geht es der Schweiz schlecht? Ganz im Gegenteil.

Frage: Der Euro mag so seine Probleme haben, aber ist eine Rückkehr zu Nationalwährungen nicht noch viel schlimmer?

S. Ebenhoch: Alles ist schlimm. Eine Rückkehr zu Nationalwährungen würde anfänglich große Verwerfungen auslösen. Verbunden mit einem Schuldenschnitt, also Verlusten für Anleger in der Höhe von etwa 1000  Milliarden Euro. Den Euro in seiner aktuellen Form beizubehalten, führt zu kontinuierlichen Verwerfungen. Reden Sie mal mit Menschen in Italien. Hier geht es den Menschen tatsächlich schlecht und dies nicht nur im schwachen Süden, sondern auch im wirtschaftlich starken Norden. Meine Frau und ich haben sehr gute Freunde in Nähe von Mailand. Eine richtig gute italienische mittelständische Familie. Mein Freund erzählt mir regelmäßig, wie schlecht die Wirtschaft in Italien ist und er sehr viel weniger verdient als vor 10 Jahren. Die Krise ist ganz konkret bei den Menschen vorhanden. Auch wenn Sie sich offizielle Zahlen ansehen, dann ist die Industrieproduktion in Italien auf dem Niveau von 1999 bzw. immer noch deutlich niedriger als vor der Finanzkrise! Das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Frage: Italien hat sich doch immer wieder erholt, warum diesmal nicht?

S. Ebenhoch: Mit der Einführung hat Italien quasi sein Wirtschaftsmodell abgeschafft. Zwischen 1960 und dem Jahr 2000 haben die Italiener Ihre Lira gegenüber der DM um sage und schreibe 7 zu 1 abgewertet. Damit waren Sie immer konkurrenzfähig. Das geht nicht mehr und dies macht der Wirtschaft schwer zu schaffen. Deshalb ist eine Erholung so schwer.

Frage: Was sollte man tun, um sein Vermögen zu schützen?

S. Ebenhoch: Eine gute Möglichkeit ist eine legale Depoteröffnung in einem sicheren Land wie der Schweiz, welche bekanntlich außerhalb der EU liegt. Wann und wie der Euro scheitert, kann niemand serös sagen. Erst dann zu handeln, wenn es so weit ist, ist unter Garantie zu spät. In eventuellen Krisenzeiten müssen Sie handlungsfähig bleiben und das waren Sie in der Schweiz bisher immer.

Frage: Und in welchen Anlagen sollte ich dann investieren?

S. Ebenhoch: Hier ist sicher immer die individuelle Situation zu berücksichtigen. Eine Faustformel gilt: Sie sollten in Sachwerte, wie guten Aktien, Gold oder Private Equity investieren, es kann auch eine Fremdwährung, wie der Schweizer Franken mit dabei sein.

Frage: Ist eine Depoteröffnung in der Schweiz so leicht möglich?

S. Ebenhoch: Neben unseren Möglichkeiten bei Deutschen Banken Depots zu eröffnen, sind wir seit 15  Jahren Spezialist für die legale Depoteröffnung renommierten Schweizer Bankadressen. Der Anleger hat den Vorteil, eine direkte vor Ort Betreuung zu haben. Grundsätzlich raten wir zu einem persönlichen unverbindlichen „Kennenlerngespräch“, um alle Möglichkeiten auszuloten.

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